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Finale Ligure - Sardegna 19-27.06.2010 |
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Wie halt üblich hat unser Urlaub mit einem Regentag angefangen. Extra gestört hat es uns aber dennoch nicht, weil wir beide nicht so scharf darauf waren schon in der ersten Urlaubsminute in einer Wand zu hängen und uns die Fingernägel auszureißen.
Somit sind wir am ersten Tag durch die Gegend spaziert, die Stadt angeschaut, und gemütlich und fein in unserer mobilen Wohnung gegessen und anständig ausgeschlafen. Die nächsten Tage wurden dann sonnig und warm, fast zu warm um in der Sonne zu klettern. Zum Glück gibt es in Finale Ligure unzählige Klettermöglichkeiten, sodass man fast immer eine Chance hat irgendwo bei jeder Jahreszeit, Wetter und Temperaturen zu klettern. Die Kunst liegt nur darin, den richtigen und geeigneten Ort zu finden oder zu kennen. Recht gemütlich haben wir uns somit die Zeit vertrieben von einer Wand zur nächsten zu marschieren und bei jeder die schwierigsten Routen durchzusteigen. Als ich dann erfahren habe dass ich die ganze Woche frei bekomme, haben wir nicht lange gezögert und haben uns gleich für eine Fähre nach Sardinien informiert. Schon am selben Abend haben wir uns auf dem Weg nach Livorno gemacht. Am nächsten Tag um 7 Uhr sind wir in Olbia angekommen und gleich Richtung Cala Gonone hinunter gefahren. Diesmal war es für uns viel leichter da wir schon zum zweiten Mal unseren Urlaub hier verbrachten. Die Gegend war uns schon vertraut, wir wussten genau welche die schönsten Klettergebiete waren und wie man dazu kam. Allerdings konnten wir diesmal nicht mehr die Kletterwand nach belieben auswählen, sonder mussten uns an die Tageszeiten richten. Die Temperaturen waren so hoch dass irgendeine körperliche Anstrengung unter der Sonne fast unmöglich war. Im Schatten hingegen konnte man problemlos klettern.
Auch dieses Jahr wollten wir eigentlich mehr oder weniger die gleiche Runde machen wie das Jahr zuvor, d. h. zuerst ein paar Tage in Cala Gonone und dann hinein in das Landinnere, nach Jerzu oder Isili. Leider hat aber die Zeit dafür nicht mehr gereicht. Die Vielfalt der Klettermöglichkeiten und die atemberaubende Landschaft haben uns zu lange am gleichen Ort gefesselt! Was uns dieses Jahr hingegen gelungen ist, ist die Aguglia zu besteigen, das Kletterwahrzeichen Sardiniens.
HIER können sie mehr über dieses tolle Erlebnis lesen.
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