Man folgt weiterhin den Weg Nr. 8 für eine viertel Stunde, bis zu einen kleinem Bach. Hier muss man rechts abbiegen und die Steinmännchen folgen. Beim letzten, steileren Teil, vor dem Einstig zum Graues Nöckl, sollte man um so mehr auf die Steinmännchen achten um unnötige Strapazen über die Granitblöcke hinauf zu vermeiden. Danach folgt man den leichten und kurzen Grat hinauf aufs Graue Nöckl 3082m. Beim Übergang zum eigentlichen Hochgall-Grat liegt dann die Schlüsselstelle. Hier folgen ein paar kurze Kletterstellen im II° zu überwinden und eine kurze Abkletterstelle, die aber mit einem Fixseil gesichert ist. Der restliche Grat ist dann eine gemütliche Kraxelei über Granitsteine hinauf. Glatte Granitplatten erschweren dann kurz vor dem Gipfel nochmals den Aufstieg. Sie sind zwar mit Fixseilen abgesichert, aber dennoch sollte man vorsichtig sein, besonders bei Schnee oder Eis. Ein letztes Mal muss man noch unmittelbar vor dem Gipfelkreuz bangen, es gilt noch die letzte kurze aber sehr luftige Passage zu überwinden, um endlich nach 4-5 Stunden Gehzeit beim Gipfelkreuz 3436m zu stehen und eine wirklich atemberaubende Aussicht zu genießen.