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Monte Disgrazia 20-21.08.2010 |
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Monte Disgrazia 3678m Ausgangspunkt: Preda Rossa ca. 1950m Stützpunkt: Rif. Cesare Ponti 2559m Schwierigkeit Normalweg: AD- / III Zeit Aufstieg: ca 4 Std
Mit 3 Euro kann man über die brutal holprige Straße bis zur Preda Rossa hinauffahren. Ein bisschen würflig von der abenteuerlichen Fahrt startet man zur Fuß zuerst über ein flaches und wunderschönes Talboden hinein, und dann auf gut markiertem Weg links zur Hütte hinauf. Am nächsten Tag wird man vom Hüttenwirt um 5 Uhr geweckt. Wir waren dann schon einer halben Stunde später startbereit. Zuerst folg man den gut markierten Weg zu einem Moränenrücken hinauf und folgt diesem bis am Fuße des Gletschers. Mit Steigeisen geht man gerade über den Gletscher hinauf bis auf die Sella di Pioda, wo der Nordwest Grat beginnt. Bei genug Schnee kann man dem ersten Gratteil über die Westflanke ausweichen. Da der Grat nicht besonders lang und schwierig ist, haben uns entschieden den Ganzen zu machen. Wir sind dann ohne zu sichern hinaufgestiegen und kamen auch deswegen ziemlich zügig voran. Abgesehen vom ersten Teil ist der Fels sehr gesund und kompakt und hat nur wenige luftige und schwierigere Passagen. Nach einem langen und fein warmen Aufenthalt auf dem Gipfel sind wir wieder über den Aufstiegsweg hinuntergestiegen. Der Monte Disgrazia ist vor allem ein wunderbarer Aussichtsberg. Da er der Höchste in der Region ist hat man eine fantastische Aussicht auf die Bergwelt rundherum. Er ist ein anspruchsvoller, aber dennoch bezwingbarer Berg auch für wenig geübte Bergsteiger, und lässt trotzdem einen erfahrenen Alpinisten keine Wünsche offen.
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