Kletterwoche Sardinien 25.04-02.05.2009 PDF Drucken E-Mail
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sardegnagolorize.jpgAuf unseren Gipfeln rundherum liegt eigentlich noch jede Menge Schnee, was für uns eine ziemliche Seltenheit um diese Zeit ist und eigentlich ausgenützt werden sollte. Aber da das Wetter in letzter Zeit immer böse Streiche gespielt hat, haben wir uns gedacht dieses Thema auf Seiten zu legen und mit einem neuen Kapitel anzufangen. Deswegen haben wir uns entschieden nach Sardinien zu fahren um dort unsere Körper wieder auf geschmeidigere und elegantere Bewegungen umzustellen.

Wir sind in der Früh in Golfo Aranci angekommen und sind gleich nach Cala Gonone hinuntergefahren, das wohl bekannteste Klettergebiet  in Sardinien. Ohne Zeit zu verlieren haben wir auch schon unsere erste Kletterwand ausgesucht und unseren Trieb freiem Lauf gelassen.
Nicht nur um die Kosten in Grenzen zu halten, sondern auch um den Urlaub ein wenig abenteuerlicher zu gestasardegnaagulia.jpglten, haben wir unser Zelt mitgenommen, mit der festen Einstellung die ganze Woche durch selber zu kochen und in der „Wildnis“ zu zelten. Leider mussten wir schon die ersten zwei Tage unser Zelt in einem Campingplatz aufschlagen, da das Zelten in dieser Gegend nicht geduldet wird.
Nach zwei Tagen in Cala Gonone und Umgebung sind wir dann über die Ostküste weiter in den  Süden gefahren. An diesem Tag wollte es mit dem Regnen einfach nicht aufhören, was uns auch dazu gebracht hat in Arbatax ein Zimmer aufzusuchen und die Nacht im trockenen zu verbringen. Am nächsten Tag war das Wetter zum Glück wieder freundlicher sodass wir den ganzen Tag über unserer Lieblingsbeschäftigung nachgehen konnten (bitte diesen Satz nicht falsch interpretieren, die Rede ist hier immer noch vom Klettern).
Nach zwei Tagen, die wir in der Umgebung von Baunei und Tortolí verbracht haben, sind wir weiter gezogen, in das Landesinnere. Wir haben die Klettergebiete zwischen Ulassai, Jerzu und Isili ausgeforscht. Man ist hier zwar fern von den wunderbaren Buchten, von den weißen Sandstränden und vom türkisfarbenen Wasser, aber dafür bekommt man eine asardegnacapotesta.jpgtemberaubende Landschaft, freundliche Leute und eine enorme Auswahl an Kletterwänden geboten.
Am letzten Tag haben wir uns noch die Nordküste angeschaut, und das nicht nur weil wir möglichst viel von diesem wunderschönen Land sehen wollten, sondern weil wir in Porto Cervo noch einen Abstellplatz für unsere Jacht suchen wollten.

Sardinien ist wirklich eine sehenswürdige Insel. Nicht nur das ganze Jahr über ideal zum Klettern, sondern auch für alle anderen Sportarten. Und wer sich mit irgendeiner Sportart nicht plagen will, kann sich auf den wunderschönen Stränden ausruhen oder auch ganz einfach nur die wunderbare Landschaft genießen.  

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